Durch die Vernetzung von Parkplätzen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge, öffentlichen Verkehrsmitteln und vielem mehr wollen smarte Städte ihren Bürger*innen intelligente Informationen über die Mobilitätsangebote in ihrer Region geben. Aktuell sind regio iT und das Start-up Staex dabei, diese verschiedenen städtischen Infrastrukturen in einem einfach zu bedienenden Verkehrs-Dashboard zusammenzubringen.
Morgens um sieben auf dem Weg zur Arbeit: Der Verkehr stockt schon auf den Zubringerstraßen. So bleibt Zeit, einen Blick auf das Verkehrs-Dashboard zu werfen. Wo liegt das Problem? Zuviel Individualverkehr, die Parkplätze an den Fahrbahnrändern in der Nähe des Arbeitsplatzes sind zu 99 Prozent belegt und das Parkhaus liegt bei 80 Prozent Auslastung. Aber: In diesem Moment sinken zeitgleich die Preise für das Busticket, Fahrräder stünden auch zur Verfügung. Ein Fahrrad nehmen? Angesichts des Termins um 9 Uhr würde das knapp. Also: Ab auf den Pendlerparkplatz und rein in den Bus. Zukunftsmusik? Bald nicht mehr.
Menschen und Technologien verbinden. Nachhaltig
Geräte und Software, die in Pilotstädten zum Einsatz kommen, werden von vielen verschiedenen Partnern bereitgestellt. Die Verknüpfung dieser IT-Komponenten hat sich in der Vergangenheit als große Herausforderung für herkömmliche IT-Managementlösungen erwiesen. Daher hat sich die regio iT mit der Staex GmbH zusammengetan: Das junge Unternehmen bietet eine ganz neue und innovative Plattform an, die eine Verbindung und Orchestrierung der Geräte in einer hochgradig verteilten Umgebung unkompliziert möglich macht – genau das, was in einer Smart City benötigt wird.
Mit Staex können alle Geräte in der Smart City nahtlos miteinander kommunizieren. Zudem ist die von der regio iT, der Kommune sowie den Hardware-Partnern verwendete Software einfach zu verwalten, ganz ohne einen zentralen Verwaltungsdienst. Das bedeutet auch, dass die Pilotstädte für die künftige Zusammenarbeit zwischen den Partnern und der Verwaltung skalierbar sind und der Service für die Bürger*innen perspektivisch weiter ausgebaut werden kann.
Und auch der Kommune selbst und ihrer Verwaltung liefert das Dashboard wichtige Informationen zu Verkehr, Ausfällen und weitere Daten, die für eine nachhaltige Stadtplanung unverzichtbar sind.